Schalke-Trikot in China viel billiger

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Schalke-Trikot ist in China billiger.

Schalke-Trikot ist in China billiger.

Alexander Jobst hatte es vor dem Ausrüsterwechsel von Adidas zu Umbro versprochen. Die neue Trikots sollten günstiger werden als die alten. Und er hat Wort gehalten. Satte 9 Euro ist das Schalke-Trikot aktuell billiger als es jenes vom langjährigen Partner aus Herzogenaurach war. Zwar kommt man mit einer Beflockung mit Namen und dem offiziellen Bundesliga immer noch 50 Cent über die magische 100-Euro-Marke. Doch ein solches Logo braucht ja nicht jeder und das reine Trikot ist eben deutlich günstiger als zuvor, als man noch das teuerste Trikot der gesamten Bundesliga verkaufte. Das ist nun nicht mehr so. Inwischen bewegt man sich im Mittelfeld der Preistabelle der 18 Bundesligisten. Man liegt nur noch auf Rang acht oder neun, wie Alexander Jobst letztens im Gespräch mitteilte.

In Shanghai kaufen die Fans billiger ein

Allerdings wird so mancher Schalke-Fan sich doch sehr wundern, um wie viel günstiger man ein originales Schalke-Trikot erwerben kann. Und das auf völlig legalem Wege. Man muss sich lediglich in einem anderen Teil der Welt befinden. Hier ist die Rede von China. Dort eröffnete der FC Schalke 04 im Sommer einen neuen Fan-Shop, genauer gesagt in Shanghai. Die dortige Messe ISPO nutzte man zur Präsentation des Auswärtstrikot, zu der auch die Spieler Franco di Santo, Thilo Kehrer und Weston McKennie angereist waren.

Gleich 26 Euro billiger in China

Nur rund 59 Euro müssen die Fans des FC Schalke 04 in Shanghai bezahlen, wenn sie ein Leibchen der Knappen erwerben wollen. Satte 26 Euro sparen die Fans in Ostasien also gegenüber dem Preis, den die Käufer in Deutschland aufbringen müssen. Eine Erklärung dafür hatte Alexander Jobst allerdings auch parat:

„Wir haben darauf keinen Einfluss. Der Unterschied im Preis zwischen Deutschland und China hat mit den Margen der Händler zu tun.“

Ein schwacher Trost für alle Fans von Schalke hierzulande, die keine Chance haben, mal eben in den Schalke-04-Store in Shanghai zu gehen. Vielmehr ein klares Indiz, dass ein solches Trikot auch in Deutschland deutlich billiger sein könnte – und der Hersteller würde wohl immer noch denselben Gewinn machen, die Händler aber eben nicht. Bislang tat dieser Umstand dem Absatz in Deutschland aber ohnehin noch keinen Abbruch. Wer weiß jedoch, wie sich dies in Zeiten, in denen die Fußballmüdigkeit immer mehr grassiert, eines Tages in nicht allzu ferner Zukunft auswirken wird.

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